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Internes BSD-Duell um 45. Weltcupsieg

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Winterberg. (pst) Der Eberspächer Rennrodel-Weltcup gastiert am vierten Adventswochenende 2020 in der VELTINS-EisArena in Winterberg. Den Auftakt machen am Samstagmorgen ab 8.55 Uhr die Doppelsitzer. Es ist hier mit einem Duell zwischen den deutschen und österreichischen Schlitten zu rechnen. Eine interessante Zwischennote besteht im BSD-internen Zweikampf um den 45. Weltcupsieg für die erfahrenen Duos Toni Eggert/Sascha Benecken und Tobiast Wendl/Tobias Arlt.

 

Eggert/Benecken gehen mit dem Erfolg in Oberhof selbstbewusst an den Start. Wendl/Arlt wollen nach ihrem Sturz im ersten Durchgang in Thüringen wieder in die Erfolgsspurt. “Letztmals gestürzt sind wir 2012 in Cesana. Jetzt möchten wir zwei ordentliche Läufe zeigen und auf Angriff fahren", erklären die beiden Doppelsitzer.

 

Für die deutschen Duos gibt es im Kampf um den Weltcupsieg in Winterberg starke internationale Rivalen. Besonders stark sind in diesem Winter die Österreicher. Thomas Steu und Lorenz Koller führen nach zwei Siegen aus den ersten vier Rennen die Weltcupwertung an. Steu ist nach seinem geheilten Schien- und Wadenbeinbruch wieder topfit. Nicht außer Acht zu lassen ist das Nachwuchsdoppel aus der Alpenrepublik Yannick Müller und Armin Frauscher. Nicht zu vergessen beim Kampf um die Podiumsplätze sind die beiden Letten Andris Sics/Juris Sics sowie zwei italienische Doppelsitzer. In Oberhof landeten die Italiener Ludwig Rieder/Patrick Rastner und Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner auf den Rängen vier und fünf. “Konkurrenz ist Konkurrenz. Internationale Konkurrenz hatten wir schon immer”, meint Tobias Arlt.

 

Junge Mütter Favoritinnen auf den Spitzenplatz

 

Ab 11.50 Uhr sind die Rodlerinnen an der Reihe. Hier liegen die BSD-Hoffnungen auf zwei Damen, die eine Saison ausgesetzt haben. Dajana Eitberger und Natlie Geisenberger wurden Mütter und als Rodelmamas sind sie äußerst erfolgreich. Eitberger gewann zuletzt auf ihrer Heimbahn in Oberhof. Geisenberger führt nach vier zweiten Plätzen in den ersten vier Rennen den Weltcup an. In diesem Winter fehlt ihr allerdings noch ein Renngewinn. Der nächste Sieg wäre der 50. Erfolg für die Bayerin. Julia Taubitz “Wenn es in Winterberg klappt, schließt sich der Kreis. Hier habe ich meinen ersten Weltcup gewonnen”, erinnert sich Geisenberger an Dezember 2008. 2019 gewann sie in Winterberg die Weltmeisterschaft. WIedergutmachung ist für Julia Taubitz angesagt. Die Gesamtweltcup-Siegerin des Vorwinters wurde in Oberhof nur 10. Anna Berreiter startet in Winterberg erstmals dieses Jahr im Weltcup. In der Vorsaison wurde sie in der VELTINS-EisArena Dritte. Platz drei war es auch zum Auftakt des Nationscups für Anna Berreiter, den sie Freitag fuhr.

 

Zu den größten Rivalinnen der Deutschen in Winterberg zählen die Lettinnen Kendija Aparjode, Dritte in Oberhof, und Eliza Tiruma, ebenso wie die Russinnen Tatjana Ivanova und Viktoriia Demchenko. Ebenfalls eine Kandidatin für dss Podium ist die junge Österreicherin Madeleine Egle. Die Vierte von Oberhof gehört zu den zahlreichen vielversprechenden Talenten, die der ehemalige Winterberger Rodler René Friedl als Nationaltrainer unter seinen Fittichen hat.

 

Die TV-Zeiten in der ARD für Samstag, 19.12.2020:

 

Doppelsitzer, 1. Lauf: 09:17 - 09:47 Uhr

Doppelsitzer 2. Lauf:  13:45 - 13:53 Uhr

 

Damen 1.Lauf: 13:53 - 13:55 Uhr

Damen 2. Lauf: 13:55 - 14:11 Uhr

Pressekontakt

Sandra Schmitt
medien@veltins-eisarena.de
+49 291 94 1513

Paul Senske
medien@veltins-eisarena.de


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